Amy Hennig: Naughty Dog klärt auf
Geschrieben von: SpeechBubble   
Freitag, den 07. März 2014 um 09:23 Uhr
Vor zwei Tagen berichteten wir, dass Amy Hennig, Autorin und Regisseurin hinter der bisherigen Uncharted Trilogie, am Montag Naughty Dog verlassen hat. Gerüchte über die Umstände dieser Trennung machten die Runde. Allerdings nahmen weder Sony noch Amy Hennig Stellung zu diesen. Nun haben sich die Präsidenten von Naughty Dog höchstselbst eingeschaltet und ein Statement veröffentlicht.

"Earlier this week we had to confirm the regrettable news that Amy Hennig has left Naughty Dog. She will be missed and, as we stated before, we appreciate the significant contributions that she has made to Naughty Dog and the industry in general. We wish her the best. However, we feel it necessary to clear up a very important point that was unprofessionally misreported when the story broke. Bruce Straley and Neil Druckmann were NOT involved in what transpired. It was very upsetting to us that dozens of stories were run, linking back to the same hurtful accusations in the original report. As co-presidents of Naughty Dog, we are responsible for all studio affairs. Normally, we wouldn’t respond to rumors and speculation on matters that are internal to Naughty Dog, but because the personal reputation of two of our employees is being damaged we needed to set the record straight. There is nothing left to be said on this subject. Now we’re going back to what we should be focused on – making games."

– Evan Wells and Chrisophe Balestra

Mit dieser Stellungnahme von den Co-Präsidenten Evan Wells und Christophe Balestra, veröffentlicht auf der offziellen Homepage von Naughty Dog, werden die Gerüchte dementiert, Amy Hennig sei von Neil Druckmann und Bruce Straley heraus "gedrängt" worden. Im Gegenteil: Die führenden Köpfe hinter The Last of Us seien an Hennigs Abgang komplett unbeteiligt gewesen. Die wirklichen Umstände bleiben somit wohl erstmal ein Geheimnis.

Der Verlust für das Studio werde nach wie vor bedauert, Hennigs Verdienste innerhalb von Naughty Dog und auch in der gesamten Videospielbranche seien ihr jedoch hoch angerechnet.

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Meine Meinung: Es kommt sehr selten vor, dass sich Entwicklerstudios selbst zu Vorgängen innerhalb ihres Unternehmens äußern. Amy Hennigs Abgang ist allerdings ein "Riesending" und die Gerüchte um Druckmanns und Straley Beteiligung somit nicht ungefährlich. Dass sich das Studio nun für seine Mitarbeiter einsetzt und deren Ruf (und vermutlich auch den eigenen) verteidigt, ist Wells und Balestra durchaus hoch anzurechnen. Ich kann nur hoffen, dass uns hier keine Märchen aufgetischt werden.

 
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